Führung, Vermögen & Verantwortung – Was Unternehmer von Milliardären lernen können
Shownotes
Unternehmerisches Denken, Führung & Vermögensaufbau aus der Praxis
Was macht erfolgreiche Führung wirklich aus? Warum scheitern große Unternehmen trotz Wachstum? Und weshalb reicht eine Versicherung allein noch lange nicht aus?
In dieser Folge des Vermögensarchitektur Talk spricht Kai B. Rogalla mit Unternehmer und Ex-Vorstand Ralf Schäfer über seine Erfahrungen aus der Konzernwelt, den Umgang mit Verantwortung und die größten Denkfehler rund um Karriere, Führung und Finanzen.
Transkript anzeigen
Herzlich willkommen zum Podcast Vermögensarchitektur Talk. Erst die Bildung über Vermögen ermöglicht die Bildung von Vermögen von Kai B. Rogala.
Hallo und einen wunderschönen guten Tag. Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Ich sitze heute mit jemandem zusammen, den ich sowohl fachlich, aber auch besonders auch menschlich sehr schätze. Er hat Betriebswirtschaft und Jura studiert, hat als Vorstand in einer Aktiengesellschaft in einem börsennotierten Konzern gearbeitet, hat dort mehrere tausend Mitarbeiter geführt und hat mit Milliardären zusammengearbeitet und ist sowohl fachlich als auch menschlich eine Bereicherung für die Zusammenarbeit.
Aus diesem Grund habe ich heute eingeladen Ralf Schäfer. Hallo Ralf.
Hallo Kai.
Ich bedanke mich, dass ich heute bei euch sein darf.
Ja Ralf, ich habe schon mal so ein bisschen was angesprochen, was deine Person betrifft. Erzähle uns doch bitte ein bisschen was zu dir, zu deinem beruflichen Werdegang, was du bisher erreicht hast oder gemacht hast und dann würde ich dir gerne ein paar spannende Fragen stellen.
Ja, ich habe so den klassischen Berufsweg eingeschlagen. Ich habe Abitur gemacht, nach dem Abitur zusammen mit zwei Partnern eine kleine Firma gegründet, die geführt. Da aus dieser Firma heraus bin ich dann zu einer anderen Gesellschaft gekommen, habe dort erst normal gearbeitet als Angestellter, um dann eine Tochtergesellschaft als Geschäftsführer zu übernehmen.
Daraus entstand dann später eine Aktiengesellschaft und dort bin ich Vorstand geworden. Diese Aktiengesellschaft wurde von einem börsennotierten Unternehmen gekauft. Das, denke ich, ist das Wichtigste.
Spannend. Hast du vielleicht mal einen Insider beziehungsweise Aussteiger Tipp oder Info zu deinem Job, den Außenstehende vielleicht nicht so leicht erkennen können? Also quasi ein Blick hinter die Kulissen.
Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, man hat ja immer sein spezielles Wissen, was man als Wissen sich erarbeitet und Erfahrung. Ich kam zusammen mit dem Finanzchef dieses Konzerns zu einem Bankunternehmen und wir sollten einen neuen Kredit beantragen. Für mich war bis dahin immer klar gewesen, wenn man einen Kredit beantragt, braucht man auch ausreichend und mehr als genügend Sicherheiten. Doch in diesem Gespräch habe ich erfahren, dass die Sicherheiten immer relativ sind, nämlich im Verhältnis zur Größe des Unternehmens und konnte feststellen, dass man bei einer größeren Summe deutlich im Verhältnis weniger Sicherheiten brauchte als bei kleineren Summen.
Und das hat natürlich mein späteres Leben und Denken sehr geprägt.
Ja, das ist spannend zu erfahren, denn normalerweise geht man davon aus, dass man, wenn man was möchte, Sicherheit mitbringt. Scheint nicht überall so zu sein.
Und daraus resultiert auch meine nächste Frage zum Thema Sicherheit. Wie hast du denn Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt erlebt und welche Auswirkungen hat das aus deiner Sicht auf zukünftige Arbeitsplätze, auf die Karriere von Menschen und auch auf die Sicherheit von Arbeitsplätzen?
Da ich ja zur Boomer-Generation gehöre und klassisch eigentlich den Weg eingeschlagen habe, man macht ein Abitur, man macht ein Studium, dann geht man zu bekannten Unternehmen, geht auch die Karriereleiter im Prinzip Stufe für Stufe hoch, hat auch bestimmte Skills, aber ich habe festgestellt, dass die Geschwindigkeit, die man heute an den Tag legen muss oder an die an den Tag gelegt wird, um bestimmte Dinge zu lernen oder auszuführen, deutlich höher ist. Ob das gut oder schlecht ist, ist natürlich eine andere Frage, aber ich wurde z. B. immer wieder relativ gut und langsam herangeführt an Probleme und Herausforderungen und man hat sie eigentlich noch klassisch gelernt.
Das heißt, wir mussten lesen, haben abschauen müssen. Heute hast du eine Informationsflut, die die Leute teilweise nicht bearbeiten können und damit natürlich auch eine Schwierigkeit in der Entscheidungsfindung.
Ja, man hat quasi eine Reizüberflutung und auch so viele Quellen wie noch nie zuvor und das kann schon zur Verwirrung führen und daraus resultierend würde es mich interessieren, welche Trends du in deinem Berufsfeld aufkommen siehst und wie bereitest du dich persönlich darauf vor, dass sich solche Trends in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt etablieren werden?
So ein klassisches Beispiel ist ja immer wieder die KI. Also für mich gibt es keine künstliche Intelligenz im eigentlichen Sinne, weil diese künstliche Intelligenz ist nicht Intelligenz, sondern es ist ein Muster, ein Verhaltensmuster. Das heißt, sie lernt aus irgendwelchen Dingen, kombiniert sie dann und probiert sie zusammenzufügen zu einem sinnvollen etwas. Es ersetzt aber nicht das eigentliche Denken, die eigentliche Kreativität und auch die Entscheidungsfindung, weil künstliche Intelligenz ist eben wirklich noch nicht Intelligenz, sondern eine Ansammlung aus unendlichem Wissen in einer Kombination und wir müssen entscheiden, ob das, was der zusammensetzt, auch wahrhaftig real ist.
Und das ist die größte Herausforderung eigentlich für das zukünftige Leben, wenn man heute schaut. Leute befragen die KI, bekommen eine Antwort und wenn sie sich die Quellen nicht zeigen lassen, könnten sie davon ausgehen, dass diese Antwort, weil sie plausibel klingt, auch richtig wäre. Doch wenn man sich die Quellen anschaut, stellt man fest, auch eine KI interpretiert.
Und ob es eine richtige Interpretation ist oder eine falsche oder bessere oder schlechte, das muss man immer noch selbst entscheiden.
Ja, ich kann das voll nachvollziehen, denn ab und zu stellt man Fragen, da kriegt man eine Antwort, die vielleicht schon ein bisschen auffällig ist. Aber wenn man dann mal wirklich überprüft, ich persönlich habe auch schon fehlerhafte Informationen bekommen, die ich dann korrigiert habe und plötzlich hat die KI dazugelernt und gesagt, ja, du hast recht, das müsste ich nochmal anders beleuchten.
Also gerade in unserem Bereich im Finanzwesen ist es so, dass manchmal so ein kleines Zahlenrädchen fehlt, was aber eine riesen Auswirkung hat auf die Gesamtentscheidung und den Gesamtprozess. Und deswegen sollte man immer versuchen, auf validiertes Wissen zuzugreifen und aus meiner Sicht die KI zur Unterstützung zu nehmen, aber immer kritisch zu hinterfragen.
Und deswegen auch meine nächste Frage, welche Ratschläge oder welchen Ratschlag würdest du jungen Menschen geben, die in deiner Branche einsteigen möchten oder die sich überlegen, vielleicht in die Finanzbranche zu gehen? Was hast du für einen Tipp für die Leute?
Ich komme ja nicht klassisch aus der Finanzbranche. Ich bin ja ein Seiteneinsteiger. Ich habe ja dich kennengelernt und dabei erfahren, dass ich früher recht gut beraten war, gefühlt, auch nie unzufrieden war, um dann festzustellen, dass ich halt eben sehr gut von dir beraten werde.
Und man stellt ja immer erst hinterher fest, wenn man den Besseren trifft, was man vorher vermisst haben könnte.
Und was ich feststelle, ist in der Finanzbranche, Leute, die einsteigen, erstens mal sind da noch unheimlich viele Möglichkeiten. Sie ist ja ein Stück weit verrufen, aber eigentlich kommt man ohne sie gar nicht aus. Und dass man dort Leute haben muss, die Fachwissen haben und ein vertrauenswürdiges Wesen. Ich denke, das ist das Wichtigste, weil vertrauenswürdig waren auch meine Leute, die ich vorher kannte, aber eben fachlich nicht auf diesem Niveau.
Ja, das heißt, du hast neue Erkenntnisse sammeln dürfen und man sagt ja immer, man weiß nicht, was man nicht weiß, logischerweise. Und du hast mir mal verraten, dass du im beruflichen Kontext dich sehr engagiert hast, um alle Verträge zu prüfen, um die Vorsorge, die Absicherung, die Kapitalanlagen genau zu analysieren und dich von guten Leuten beraten zu lassen.
Privat hast du es ein bisschen vernachlässigt, wenn ich es richtig verstanden habe. Und dann haben wir uns ja kennengelernt.
Also es ist so, wenn du als Vorstand arbeitest, musst du extrem viel Zeit aufwenden für das Unternehmen. Und wenn du ehrgeizig bist, das bin ich ja auch gewesen, dann ist es halt so, dass der Tag dem Unternehmen gehört. Und dann kommst du nach Hause und dann sollst du dich eventuell noch mit deinen privaten Dingen beschäftigen. Und diesen mentalen Aufwand, den man dort auch noch betreiben müsste, auf dem gleichen Niveau, wie man im Prinzip ein Unternehmen führt, dazu war ich zu diesem Zeitpunkt nicht bereit. Ich brauchte meine Zeit zu Hause zur Entspannung und hatte für mich entschieden, dass ich meine ganze Energie in das Unternehmen lege und privat mich im Prinzip von Leuten vertrauensvoll führen lasse.
Ganz kurze Unterbrechung. Es geht gleich weiter.
An dieser Stelle möchte ich dir bloß den wichtigen Hinweis geben, dass du gerne die Möglichkeit erhältst, dich persönlich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir unterstützen dich in einem kostenfreien Erstgespräch bei den für dich relevanten Themen. Egal ob eine Analyse deiner bestehenden Anlageformen oder bei anderen Fragen rund um Finanzen und Vorsorgethemen. Wir freuen uns auf deine Nachricht. Also nutze jetzt unseren Kontaktbutton oder das Formular im Anhang unter www.cairogala.de. Den Link findest du auch hier nochmal in der Beschreibung. Wir freuen uns auf dich und jetzt weiterhin viel Spaß.
Und es hat sich gezeigt, dass ich nicht schlecht beraten war, aber eben halt auch nicht sehr gut.
Okay, danke. Und welchen Tipp hast du für Leute, die branchenübergreifend beruflich tätig sind, in der Karriere nach oben wollen, aber dringend Fehltritte vermeiden wollen? Welchen Generaltipp hättest du so als Unternehmer für diese Personengruppe?
Ich persönlich bin ein besonderer Fan von einem besonderen Führungsverhalten. Aus meiner Sicht ist das Wichtigste für Leute, die in einer Karriere nach oben gehen wollen. Entweder du bist ein Spezialist und dann musst du sehr tief in der Materie drin sein oder du bist ein Generalist und möchtest gerne Unternehmen führen. Und in der Führung kommt es meiner Meinung nach nicht so sehr auf das fachspezifische Wissen des Unternehmens an, sondern eher auf das Menschliche, das Zwischenmenschliche, um den Leuten zu ermöglichen, ihre beste Leistung zu bringen.
Und das würde ich jedem, der Unternehmen führen möchte oder in der Karriere nach oben möchte, je weiter du kommst, desto weniger ist das reine Fachwissen wichtig, sondern irgendwann bekommst du Führungsverantwortung, musst Personen, Menschen verstehen, anleiten und auch zum Erfolg bringen. Und du wirst nicht mehr an deiner Arbeitstätigkeit gemessen, an deinem reinen Leistungsteil, sondern du wirst an dem Ergebnis gemessen. Das heißt, bist du erfolgreich oder bist du nicht erfolgreich? Und das hat weniger mit deinem Wissen zu tun, sondern mehr mit deinem Führungsverhalten.
Du hast mir auch verraten, dass du innerhalb einer Konzernstruktur einen der erfolgreichsten Betriebe geleitet hast und hast da auch gewisse Techniken und Systeme angewandt. Kannst du uns da vielleicht noch einen kleinen Einblick als Tipp geben?
Eins der wichtigsten Dinge, was man den Leuten entgegenbringen muss, ist Wertschätzung. Und Wertschätzung wird oft verwechselt mit die bekommen einen guten Lohn. Aber der Lohn ist im Prinzip nur für das tägliche Leben. Wertschätzung bedeutet eigentlich, wie gehst du menschlich mit ihnen um? Wie zeigst du, dass ihre Leistung, die sie gebracht haben, für die Firma oder auch für dich selbst wichtig ist?
Und es hängt auch nicht an der Höhe des Geldes, den jemand bekommt, weil genauso ist der Rezeptionist wichtig wie der Lagerist, wie der Finanzbuchhalter oder auch der Vorstand selbst. Aber die Wertschätzung ist unabhängig von der Bezahlung. Das heißt, du musst es schaffen, den Leuten das Gefühl zu geben oder nicht nur das Gefühl, sondern du musst es auch erleben, dass die Leute von dir eine besondere Beachtung und auch Achtung bekommen. Und das kann man ein Stück weit lernen und ein Stück weit ist es natürlich auch in der Persönlichkeit verankert.
Ja, das kann ich so nur unterschreiben, sehe ich ganz genauso. Und desto größer so ein Unternehmen wird, desto wichtiger ist es natürlich, dass man auch an die Führungskräfte diese Werte, Rahmen und diese Einstellung weitergibt. Und in einer Zeit wie heute, wo die Leute schon lange nicht mehr nur aufs Geld gucken und sich den Arbeitgeber förmlich aussuchen können und nicht mehr wie früher, man schreibt Bewerbungen und hofft, dass man einen Arbeitsplatz bekommt. Heute habe ich das Gefühl, müssen die Arbeitgeber sich bewerben.
Und aus dem Grund kann ich das total verstehen, finde ich auch super wichtig. Und du hast ja auch mit mehreren Milliardären zusammengearbeitet, hast da vielleicht auch noch ein bisschen was an Einblicken bekommen. Wie war denn da so die Arbeitsweise im Alltag, die du feststellen durftest oder was gab es da für Besonderheiten im Verhalten der Milliardäre?
Das Erste, was mir besonders aufgefallen ist bei vielen Milliardären, sie sind Macher. Du kannst fast immer sagen, dass diese Leute mit einem Wissen ausgestattet sind und dass sie etwas machen wollen. Und es gibt, glaube ich, keinen Milliardär, der Milliardär geworden ist ohne die Unterstützung von irgendwelchen Menschen. Und da sieht man immer wieder die Qualität, die diese Leute haben, die Menschen zu führen.
Es gibt zwei Teile. Die einen, die das sehr kollegial gemacht haben, die anderen, die das sehr hierarchisch gemacht haben. Aber auf jeden Fall haben sie immer darauf geachtet, dass sie ihre Mitarbeiter führen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, damit sie zu diesem Erfolg kommen. Und sie haben auch viele Dinge diesem Erfolg untergeordnet. Es gibt Milliardäre, die von allen anderen belächelt worden sind, haben es aber getan. Und es gibt halt Milliardäre, die sehr strategisch vorgegangen sind. Das heißt, es gibt kein Universalrezept, wie man dort hinkommt. Aber allen gleich ist, dass sie eine Idee relativ konsequent zusammen mit anderen umgesetzt haben.
Ja, spannend. Du hast nämlich auch mal erwähnt, dass du dir nicht nur die Karrierebücher von Leuten angeschaut hast, sondern du hast es mal genau andersrum gemacht. Du hast geschaut, welches Unternehmen ist trotz einer gewissen Größe insolvent geworden sozusagen, wurde zahlungsunfähig, ist in die Insolvenz gegangen und hast dir die Gründe dafür angeschaut, wo man ja auch einige Rückschlüsse ziehen kann. Kannst du uns dazu noch ein bisschen was sagen?
Es ist eigentlich so entstanden, dass mir Leute immer erzählt haben, lese das Buch von I.I. Yakoka, der Mann, der General Motors zu einem der weltgrößten Konzerne gebracht hat. Oder war es Chrysler? Egal. Auf jeden Fall stellt man fest, dass die Leute erzählen, wie ihr Werdegang war, wie sie dann im Prinzip große Unternehmen gegründet haben.
Der Witz ist dabei, dass du dieses Erfolgsrezept normalerweise nicht abkopieren kannst, wie so ein Rezept von einem guten Essen. Weil das Quäntchen etwas ist, wie bei allem anderen auch. Du kannst das natürlich abwiegen, aber die Kunst von guten Köchen ist das Abschmecken. Und meiner Meinung nach ist es genau der Punkt, wenn du dir die Erfolge von anderen anschaust, wirst du einige sehen, wie sie erfolgreich geworden sind, kannst es aber schlecht kopieren.
Ich habe festgestellt, als ich mir dann irgendwann durch Zufall Konkurse angeschaut habe, Insolvenzen, dass ich ein Muster gesehen habe, woran es gescheitert ist. Und eins dieser Muster war immer wieder, dass der Unterbau, die Buchhaltung, das Controlling oder was auch immer nicht richtig funktioniert. Du kannst dir zig Insolvenzen anschauen. Es gibt bestimmte Muster und die sind fast alle gleich. Und da kann man viel mehr daraus lernen, zu erkennen, wann ist es eventuell so weit? Oder wie vermeide ich genau das? Währenddessen, wenn du probierst, den Erfolg von irgendjemand anders nachzufahren, feststellen wirst, dass du es nicht kannst.
Ja, vor allem, weil zum Erfolg gehört ja nicht nur eine gewisse Konsequenz und Konsistenz, sondern es gehört ja auch manchmal das richtige Timing mit den richtigen Leuten am richtigen Ort zusammen. Und das lässt sich ja nicht kopieren. Also dann finde ich die Strategie schon ganz gut, aus Fehlern anderer zu lernen, bevor man sie selbst macht.
Und danke für den Tipp. Ich würde gerne nochmal eine Frage loswerden. Und zwar, du hast ja Erfahrungen gesammelt in der Vergangenheit zum Thema Finanzenvorsorge und so weiter und hast dann neue Erkenntnisse bekommen. Unter anderem auch durch unsere Zusammenarbeit und durch eigene Weiterbildung. Kannst du vielleicht nochmal so dein größtes Aha-Erlebnis schildern in Bezug auf Vermögensaufbau oder Vermögenssicherung, welches du jetzt im Rahmen dieser Zusammenarbeit und Kooperation erleben durftest?
Ich bin ja nicht ursächlich hierher gekommen, um meine Finanzen überprüfen zu lassen. Wir beide sind ja zusammengekommen, um, ich sag mal, kaufmännische Dinge zu besprechen, weil du mich immer wieder gefragt hast, wie man so bestimmte Dinge macht. Und da kam irgendwann das Angebot von dir, darf ich mal über deine Investitionen, Versicherung und dergleichen drüber schauen. Und da habe ich gesagt, natürlich, wir sind so eng miteinander verbunden, das kannst du machen.
Und für mich war immer klassisch, ich hatte das Gefühl, dass ich schon alles habe. Das hast du mir auch bestätigt, dass ich im Prinzip gut ausgeschattet bin. Aber wir haben dann festgestellt, im Rahmen dieser Prüfung, dass ich zwar eine Berufsunfähigkeitsversicherung hatte, aber dass die im Grunde genommen bei mir wahrscheinlich nie gezahlt hätte. Und das war für mich so ein Aha-Erlebnis.
Ich habe eine Berufsunfähigkeitsversicherung, von der ich auch viel Geld bezahlt habe, die aber wahrscheinlich im Leistungsfall gar nicht eingesprungen wäre, weil ich leider eine Versicherung gewählt habe mit meinem Berater oder meinen Berater für mich, die für meinen Anwendungsfall nicht ideal war. Und das zeigen dann auch, wenn man sich die Statistiken dieser Versicherung anschaut, sehr eklatant. Gut, ich habe sie jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber schön wäre es ja gewesen, wenn sie auch noch gut gewesen wäre, wenn ich sie gebraucht hätte.
Und das war für mich das Besondere, dass man zwar alles haben kann, aber dass es vielleicht nicht auf einen spezifisch passt oder gut genug ist. Das Geld hätte ich mir da zu dem Zeitpunkt auch sparen können. Das war viel Geld.
Prima. Dann Ralf, vielen, vielen Dank für deine ausführlichen Tipps und deine Meinung an der Stelle. Ich verabschiede mich an der Stelle bei dem Podcast, überlasse dir wie allen Gästen immer das letzte Wort und wünsche dir alles Gute, bis bald und beste Grüße, euer Kai B. Rogala.
Ja, ich bedanke mich, dass ich hier bei dem Podcast mit dabei sein darf. Und ich kann jedem nur empfehlen, seine eigenen Anlagestrategien zu überdenken, überprüfen zu lassen, weil jede weitere Meinung ist einfach eine Erhöhung des Wissenshorizontes. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.
Das war deine Vermögensarchitektur Talk. Erst die Bildung über Vermögen ermöglicht die Bildung von Vermögen. Ich hoffe, du hast ein paar spannende Informationen für dich mitnehmen können, die du später auch gerne in die Praxis umsetzen darfst. Wenn du dabei Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei uns. Wir stehen dir für jegliche Hilfsfragen zur Verfügung und können auch mit dir den Prozess der Vermögensarchitektur einmal gemeinsam durchgehen. Außerdem bieten wir ausgewählten Zuhörern die Möglichkeit, ihre Frage bei uns zu thematisieren. Und wir werden diese Themen in späteren Podcastfolgen gerne behandeln. Also, wenn dich irgendetwas ganz brennend interessiert, kannst du wieder gerne darauf eingehen. Schick deine Nachricht gerne per E-Mail an info at kai-ruckelach.de und wir werden entscheiden, welche Themen im Podcast mit aufgenommen werden.
Alles Gute, bleib gesund, bis bald und beste Grüße.
Neuer Kommentar